Ernährung

Ernährung

In unserer schnelllebigen Zeit gehen wir sehr sorglos mit Nahrungsmittel um, ohne über die Konsequenzen nachzudenken.

ECO FOOD 21
Wir von ECO FOOD 21 sehen uns als Vermittler zwischen Menschen welche wieder zurück zum Ursprung möchten (regionale, saisonale, vielfältige, gesunde Lebensmittel) und Produzenten die nach strengsten Auflagen – wie DEMETER – Obst, Gemüse und Fleisch in der Region herstellen und verkaufen.

Artenvielfalt der Nutzpflanzen
In den vergangenen 100 Jahren sind weltweit rund 75 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Artenvielfalt der Nutzpflanzen verloren gegangen. Und: der Verlust geht weiter – täglich sterben Nutzpflanzen für immer aus. Anfang der 1900er Jahre gab es noch zirka 2.000 Apfelsorten, heute finden wir im Supermarkt nur noch max. 20 Sorten. Die Gründe hierfür sind vielfältig – eine der Hauptursachen ist die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft. Im Erwerbsanbau werden weniger, dem intensiven und industriellen Gemüsebau angepasste Arten und Sorten verwendet. Diese verdrängen die Vielfalt. Auch werden alte Gemüsepflanzen wie Melde von Spinat, Pastinake von Kartoffel usw. verdrängt. Faser- und Färbepflanzen weichen zugunsten von synthetischen Stoffen. Vielfalt ermöglicht eine innovative Landwirtschaft: wo Pflanzen miteinander kommunizieren, sich selber wehren, mit andern kollaborieren. Durch die Vielfalt kann sich der Landwirt besser an veränderte Umweltbedingungen anpassen wie Klimawandel, neue Krankheiten oder Schädlinge.

Schadstoffe im Essen vermeiden - was wir alles (Mit-)Essen
Was wir als Nahrung und mit der Nahrung aufnehmen gelangt direkt in unseren Körper, vom Magen ins Blut und in Organe wie Leber und Niere. Einige der Schadstoffe, die so in unseren Körper gelangen, werden abgebaut, andere im Körper gespeichert. Einige Schadstoffe haben Abbauprodukte, die gefährlicher oder stabiler sind als der Ausgangsstoff. 
Obst und Gemüse sind gesund, aber nicht jedes zu jeder Jahreszeit. Salat, Erdbeeren, Weintrauben und Paprika sind am häufigsten mit mehreren Pestiziden belastet da diese Lebensmittel in Intensivanbaugebieten, Folientunnels und Glashäusern angebaut werden. Obst und Gemüse ist am gesündesten zur richtigen Jahreszeit. Glashaussalat darf z. B im Winter wesentlich mehr Nitrat enthalten als Freilandsalat im Sommer. 

Fetthaltige Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte sind mit Dauergiften belastet. Wenn wir diese Nahrungsmittel essen, können wir nicht vermeiden, damit DDT, PCBs, und Lindan und neue Dauergifte wie Polybromierte Flammschutzmittel, Phthalate und Chlorparaffine aufzunehmen. 
Fleisch, Wurst und Käse, die in PVC-Folien verpackt sind, können aus dem PVC den fettlöslichen Weichmacher aufnehmen. Die meisten Phthalate sind zwar für solche Folien in manchen Ländern verboten, aber auch andere Weichmacher sind nicht unbedingt gesund. 
Obst, Gemüse, Fleisch und Eier aus biologischem Anbau werden strenger kontrolliert als mit Pestizideinsatz angebaute Lebensmittel. Nur selten werden darin Belastungen mit Schadstoffen gefunden, zusätzlich zur eigenen Gesundheit schont man damit auch die Umwelt. Das Vertrauen zwischen dem Erzeuger und dem Verbraucher wird hier auch sehr groß geschrieben.
Wobei auch bei BIO Zertifizierungen genau geachtet werden muss – Zertifizierungen sind für das Produktionsland gültig, gelten aber nicht gleichzeitig für das Importland. Die Richtlinien können hier stark abweichen. Die DEMETER Linie ist die strengste unter den BIO Linien.

Bedeutung von Ernährung

Krankheiten können durch unbewusste falsche Ernährung verstärkt werden

 

Regional

Durch regionale Lebensmittel können wir qualitative Nahrungsmittel erwerben und Landwirte aus der Umgebung fördern.

 

Nahrungsergänzung

Führt man dem Körper zu wenig nährstoffreiche Lebensmittel zu, kann es zu allgemeinen Vitaminmängel kommen. Kurzfristig kann auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zurück gegriffen werden.

 

Schadstoffe minimieren

Wenn Sie die Schadstoffe in Lebensmitteln stark minimieren und diese ausleiten (zum Beispiel mit einer Fasten-Kur), fühlen Sie sich schnell voller Lebensfreude und Energie.

Rund um´s Thema Ernährung
Der Bio-Bauer in der unmittelbaren Umgebung liefert Lebensmittel die regional angebaut und saisonal geerntet werden. Obst und Gemüse sind naturbelassen, nährstoffreich und geschmackvoll. Erntefrische Lebensmittel sorgen für mehr Lebensenergie, eine bessere Zellernährung, sind nachhaltig. Gedüngt wird auf natürliche Weise. Ein ökologisches Gleichgewicht ist sehr wichtig und wird durch naturgemäße Bodenpflege, ohne Chemie, dafür mit ökologischem Dünger erreicht, der die Förderung von Nützlingen in den Vordergrund stellt. Das schont zugleich die Umwelt und stellt den Wasserschutz in den Vordergrund.

Durch eine Ernährungsumstellung von Fertigprodukten - die mit Geschmacksverstärker und Glutamaten versetzt sind – auf frische, naturbelassene Lebensmittel wird der Köper entsäuert, entschlackt und gibt uns mehr Lebensenergie. Mit den richtigen Lebensmittel können wir unseren Körper regelmäßig entgiften, dies wirkt sich besonders auf unsere Gesundheit aus. Basisspendende Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Auberginen, Fenchel, Salat, Küchenkräuter, Bananen, Trockenfrüchte, Mandeln, Mineralwasser ohne Kohlensäure – um nur einige zu nennen – halten den Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen.

Sprosse und Keimlinge (Alfalfa, Mungobohnen, Linsen, etc.) sind reich an Vitaminen, Nährstoffen und eine wichtige Protein- und Vitamin-B-Quelle. Ob im Einmachglas auf dem Küchenschrank oder im Keimgefäß auf der Fensterbank: Keimlinge lassen sich leicht in den eigenen vier Wänden ziehen – was die Schlagworte „regional“, „saisonal“ und „bio“ perfekt abdeckt.

Antibiotika im Fleisch, Schwermetalle im Fisch, Dioxine in Eiern – das sind nur einige Beispiele für Umweltgifte, die wir mit der Nahrung aufnehmen. Verbraucherschützer habe immer wieder die Massentierhaltung als Ursache für belastete Nahrung im Visier. Dioxin gelangt durch den Menschen in die Umwelt. Durch Müllverbrennung und Metallgewinnung gelangen die Giftstoffe in den Boden und die Luft.

Biolebensmittel bzw. Demeter sind dagegen in der Regel weitaus weniger belastet. Bei Bionahrungsmittel wird auf die artgerechte Tierhaltung, den Umgang mit Tieren, auf hochwertiges Futter und keinen Einsatz von Gen-Technik geachtet.

Fasten bedeutet nicht hungern oder leiden – im Gegenteil. Der Organismus ist darauf eingestellt, auch längere Zeit ohne Nahrungsaufnahme auszukommen. Beim Fasten geht es um die Stoffwechselumschaltung, der Körper schaltet auf „innere Ernährung“ um. Die Organe werden entgiftet und entlastet. Fasten soll dem Körper verlorene Energien zurückgeben und ihn gesund machen. Nebenbei kann man durch Heilfasten abnehmen und somit ein paar überflüssige Pfunde verlieren. Fasten in Begleitung - mittlerweile geht es auch schon Online - ist ratsam da Entgiftungserscheinungen unangenehm ausfallen können – Körper, Geist und Seele werden aber danach sehr dankbar sein.

Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Übelkeit nach dem Verzehr von bestimmten Lebensmittel kann auf eine Nahrungsmittelintoleranz hinweisen. Durch unterschiedliche Methoden und Tests kann unser Körper auf Nahrungsmittelunverträglichkeit getestet werden. 

In unserer schnell lebigen Zeit gehen wir sehr sorglos mit Nahrungsmittel um ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Das Wissen um Lebensmittel haltbar zu machen, zu zubereiten und richtig damit zu wirtschaften gelangt immer mehr in Vergessenheit. In diverse Seminaren, Büchern und Onlineportalen kann man sich Tipps holen wie man nachhaltig mit diesen lebensnotwendigen Ressourcen umgehen soll.

 

Fleisch und Fisch minimieren
Es lässt sich nicht genau klären, ob der bessere Gesundheitszustand durch weniger Fleischverzehr oder schlicht durch einen allgemein gesünderen Lebenswandel erklären lässt. Wer sich bewußt ernährt, verzichtet oft auf Rauchen und/oder Alkohol und greift vermehrt zu gesunden Nahrungsmitteln. Wenn Fleisch am Speiseplan stehen soll, dann mit hoher Qualität und dafür vielleicht nur zweimal die Woche.

Nahrungsergänzungsmittel
Einige Vitamine kann der Körper nicht von alleine produzieren beziehungsweise langfristig speicher – wie Vitamin B12 oder Vitamin D. Führt man dem Körper zu wenig nährstoffreiche Lebensmittel zu, kann es zu allgemeinen Vitaminmängel kommen. Kurzfristig kann man auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, gleichzeitig aber auch den Körper mit gesunden Lebensmittel versorgen bis sämtliche Vitamine aufgefüllt sind.

Biogas und Treibstoff aus Grundnahrungsmittel
Wenn man sich nun vorstellt, das Grundnahrungsmittel – wie zum Beispiel Mais – nur für die Erzeugung von Energie und Treibstoff angebaut werden, ist das weder nachhaltig noch effizient. Geschweige denn ethisch vertretbar. Weltweit leiden 815 Millionen Menschen an Hunger, 8,7 Millionen Menschen verhungern jährlich, davon 3,1 Millionen Menschen. Ein fleischessender Mensch, 15 Vegetarier oder 50 Veganer können vom Ertrag einer landwirtschaftlichen Fläche von 2 ha Boden ernährt werden.
Gentechnisch veränderte Lebensmittel
Mit Gentechnik kommen Verbraucher in Europa beim Essen meist nur indirekt in Berührung: über tierische Erzeugnisse wie Eier, Fleisch und Milchprodukte. Denn viele Tiere, die in konventionellen Großställen gehalten werden, fressen gentechnisch veränderte Pflanzen - Soja und Mais von den riesigen Gentech-Plantagen Nord- und Südamerikas. Tierische Erzeugnisse müssen zurzeit nicht gekennzeichnet werden, so kann der Verbraucher beim Einkauf nicht erkennen, welches Futter eingesetzt wurde. Anders ist es bei direkt aus Pflanzen hergestellten Lebensmitteln: hier muss drauf stehen, ob Gentechnik drin ist. Auf dem Etikett heißt es dann beispielsweise: „enthält aus genetisch veränderten Sojabohnen hergestelltes pflanzliches Fett“. Oder „aus genetisch verändertem Mais hergestellt“.

Regionale Waren statt lange Transportwege
Allein die fünfzehn größten Schiffe der Welt stoßen pro Jahr so viele Schadstoffe aus wie 750 Millionen Autos, errechnete der Naturschutzbund Deutschland in einer Studie. Die Weltflotte von rund 90.000 Schiffen verbrennt etwa 370 Millionen Tonnen Treibstoff pro Jahr und produziert dabei 20 Millionen Tonnen Schwefeloxid. Quelle WIKIPEDIA
Der Landwirt unseres Vertrauens ist gleich um´s Eck – hier können wir anfangen ein wenig auf den Umweltschutz zu achten.

 

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