Sonne

Sonne

Die Sonne geht unter, damit Nacht werde
und Menschen sich über eine neue Morgenröte freuen können.
(Johann Gottfried von Herder)

Die Entstehung der Sonne
Unser Sonnensystem und damit auch unsere Sonne ist vor rund 4,6 Milliarden Jahren aus einer gigantischen Wolke aus Gasen und Staub entstanden. Die Gase bestanden hauptsächlich aus Wasserstoff und etwas Helium, der Staub aus Eispartikeln und einigen schweren Elementen wie Eisen. Vor ungefähr 15 Milliarden Jahren sind die Elemente beim Urknall aus dem Nichts entstanden. Eine gewaltige Explosion schuf Raum, Zeit und Materie.

Die Sonne – Lebensspender für das Leben
Ohne Sonne gibt es auf der Erde keine Existenz. Pflanzen, Tiere und der Mensch brauchen die Sonne, um wachsen und gedeihen zu können. Die Sonnenstrahlung nimmt Einfluß auf das Wetter und Klima, erwärmt die Meere und ermöglicht so dem Organismus Leben zu erschaffen und zu erhalten. Die Kraft der Sonne wird seit Jahrtausenden genutzt. Schon die frühen Hochkulturen wie Mayas, Azteken oder Ägypter erkannten die Kraft der Sonne und erhoben sie zu ihrer höchsten Gottheit. Die Naturheilkunde nutzt diese außergewöhnliche Kraft seit jeher. Die Menschen suchen instinktiv die positive Wirkung des Sonnenlichts. Wir nutzen jede Gelegenheit um im Freien die Sonne zu genießen.

Sonnenenergetische Kraft
Diese energetische Kraft, auch als Urenergie, göttliche Energie oder Gottesenergie bezeichnet, beinhaltet den gesamten Lebensplan aller Organismen und Lebewesen. Die Wirkung erfolgt über die seelische Ebene der Lebewesen auf der Erde. Bei natürlicher Lebensweise würde die tägliche Energiedosis aus der Sonne ausreichen, durch den modernen Lebensstil und die damit verbundenen Umweltbelastungen kommt es zu einem Defizit an energetischer Kraft, wodurch Irritationen im seelischen Gleichgewicht und davon ausgehend Störungen im materiellen Körper auftreten.

Die Auswirkung von zu wenig Sonnenlicht – Vitamin-D-Mangel
Verbringt man in unserem Breitengrad zwischen April bis Ende September mindestens 20 Minuten täglich in der Natur und tankt Sonne, wird der Körper mit Vitamin D versorgt. Allerdings kann der Körper das Hormon Vitamin D nur bis zu 8 Wochen speichern, dann ist der Vorrat aufgebraucht. Je mehr Vitamin D wir im Körper haben, umso geringer ist die Chance auf einen Sonnenbrand. Wir kennen es alle – Sonnenbaden – Sonnencreme nicht vergessen! ABER: Ab einem Sonnenschutzfaktor 8 kann Vitamin D nicht mehr vom Körper aufgenommen werden. Nach dem Auftanken der Sonne sollte man mindestens 1 Stunde danach nicht duschen gehen da man das Hormon vom Körper abwascht. Vitamin D setzt sich erstmal an der Hautoberfläche ab und dringt dann langsam in die Unterschichten ein. Vitamin D ist zuständig für Knochen-, Muskel- und Zahnaufbau, regelt die Stoffwechselfunktionen und stärkt das Immunsystem. Nur wenige Menschen nehmen ausreichend Vitamin D zu sich und haben somit einen Vitamin-D-Mangel der Müdigkeit, Schlafstörungen, allgemeine Abgeschlagenheit bis hin zu Depressionen können als Folgeerscheinung auftreten.

Lichttherapie hilft unterstützend beim Winterblues
Sonnentage und eine helle, lichtdurchflutete Umgebung wirken sich positiv auf das Gemüt aus. Die antidepressive Wirkung von Licht wird heutzutage zur Behandlung von saisonabhängigen Depressionen eingesetzt. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken langsam sinken - viele Menschen kommen in dieser Jahreszeit nur schwer aus dem Bett und fühlen sich tagsüber ausgelaugt und matt. Wird das Sonnenlicht im Herbst langsam weniger, kommt es bei viele Menschen zu den ersten Anzeichen einer saisonal abhängigen Depression – besser bekannt als Herbst-Winter-Depression. Eine Lichttherapie kann in den dunklen Monaten helfen, einer saisonal bedingten Depression vorzubeugen und die Symptome zu lindern.

Wie wirkt Licht auf den Körper?
Licht beeinflusst unsere innere Uhr. Diese ist für wichtige Körperfunktionen verantwortlich: wann wir Hunger haben, welche Hormone produziert werden und auch wie wir uns fühlen. Das Licht wird über die Netzhaut des Auges aufgenommen und in elektrische Impulse umgewandelt, die zu einer Gehirnstruktur gelangt. Dieser leitet den Rhythmus von Licht und Dunkelheit – den Schlaf-Wach-Rhythmus – zu bestimmten Teilen unseres Gehirns, die für unterschiedliche Funktionen unseres Körpers verantwortlich sind. Zu diesen Funktionen zählt auch die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin, das bei Licht unterdrückt und bei Dunkelheit produziert wird. Dem Schlafhormon hat eine depressionsfördernde Wirkung. Blutdruck, Körpertemperatur, Hungergefühl, sexuelles Bedürfnis und Stimmung wird vom täglichen Rhythmus aus Licht und Dunkelheit geregelt. Die Sonne versorgt unseren Körper mit Informationen die über Frequenzen übertragen werden – sogenannte Plasmaströme. Ein kurzer Blick in die Sonne, am frühen Morgen oder späten Abend, erzeugt in uns ein Glücksgefühl und man spürt wie die Energie Vom Kopf bis und die Füße durch den Körper wandert.

Wirkung der Sonne

Krankheiten können energetischer Ursache sein, denen man mit Sonne entgegenwirken kann

 

Innere Uhr

Licht beeinflusst unsere innere Uhr. Diese ist für wichtige Körperfunktionen verantwortlich.

 

Sonne tut gut

Die antidepressive Wirkung von Licht wird heutzutage zur Behandlung von saisonabhängigen Depressionen eingesetzt.

 

Vitamin D3

Vitamin D ist zuständig für Knochen-, Muskel- und Zahnaufbau und regelt die Stoffwechselfunktionen.

Bedeutung der Sonne

Die Bedeutung der Sonne im Horoskop
Je nachdem wie die Sonne im Horoskop ausgeprägt ist, möchten Menschen mit einer starken Sonne im wahrsten Sinne des Wortes strahlen, ihre Persönlichkeit ausleben, schöpferisch-kreativ tätig sein, zeigen „wer man ist“. Dies kann Arroganz, Oberflächlichkeit und Selbstliebe mit sich bringen. In positiver Ausprägung ist ein Mensch dann selbstbewusst, aber nicht überheblich. Je nachdem, wie die Sonnenstellung ausgeprägt ist, ist ein Mensch vital und lebendig. Die Sonne symbolisiert die Selbstverwirklichung und steht für das Ich. Dies gilt auch für die langfristige Perspektive, daher ist die Sonne der „rote Faden“ im Leben. Hat die Sonne im Horoskop hingegen eine schwache Stellung, so hat der Mensch Schwierigkeiten, seine eigene Mitte zu finden. Dies bedeutet für das Lebenskonzept, dass zunächst gefragt werden muss, wer das „Ich“ eigentlich ist und was als erstrebenswertes Lebensziel erscheint. Die wichtigsten Fragen in Bezug auf die Sonne sind stets: Wer bin ich? Was will ich?

Der Sonnenkult und Götter in jeder Kultur
Die Beziehung zwischen Sonne und Erde fasziniert die Menschen seit jeher. Die Sonne wurde angebetet, gefürchtet, ihr wurde geopfert – den Sonnengöttern und -göttinnen wurde quer über den Erdball gehuldigt. Der Turm zu Babylon 5000 vor Christus wurde als astronomisches Observatorium gebaut. Die Astronomie hat ihre Wurzeln in der Faszination, die von der Sonne ausgeht. Re im alten Ägypten, Sunna bei den Germanen, Apollon bei den Griechen, Lugh bei den Kelten, Kinich Ahau bei den Mayas und Sol bei den Römer – um nur ein paar Götter zu nennen – alle wurden gehuldigt.

Durch verringerte Sonnenstrahlung ergeht eine Eiszeit hervor
Der Kleinen Eiszeit, zum Beispiel, gingen eine Reihe starker Vulkanausbrüche, Plinianische Eruptionen voraus, die Staub und Asche sowie Gase hoch in die Erdatmosphäre schleuderten. Die Eruption der Laki-Krater auf Island im Jahre 1783 verursachte einen harten Winter 1783/84. Im Jahr 1815 brach der Tambora auf der Insel Sumbawa (Indonesien) aus. Im darauffolgenden Jahr 1816, dem „Jahr ohne Sommer“, wurden in Nordeuropa und im Osten Nordamerikas Schnee und Frost im Juni und Juli beobachtet. Schon eine geringfügige Abschwächung der Sonnenstrahlen kann regional zu erheblich erkennbaren Abkühlungserscheinungen führen.

Sonnenenergie
Energie der Sonnenstrahlung, die in Form von elektrischem Strom, Wärme oder chemischer Energie technisch genutzt werden kann, bezeichnet man als Sonnenenergie oder Solarenergie. Die Sonnenenergie lässt sich sowohl direkt (Photovoltaikanlagen, Sonnenkollektoren o.ä.) als auch indirekt (Wasserkraftwerke, Windkraftanlagen o.ä.) nutzen. Direkte Nutzungsformen sind zum Beispiel Sonnenkollektoren mit denen man Wärme (Solarthermie bzw. Photothermik) gewinnt, mit Solarzellen kann elektrischen Gleichstrom (Photovoltaik) erzeugt werden, Sonnenwärmekraftwerke erzeugen mit Hilfe von Wärme und Wasserdampf elektrischen Strom, Aufwindkraftwerke erzeugen in einem Treibhaus heiße Luft, die durch einen Kamin aufsteigt und Strom erzeugt, Solarkocher oder Solaröfen erhitzen Speisen oder sterilisieren medizinisches Material.

UV-Strahlung
Ist unser Körper über längere Zeit hinweg ungeschützt kurzwelligen UV-Strahlen ausgesetzt kann es zu Verbrennungen kommen – dem Sonnenbrand. Dieser tritt ca. 3-6 Stunden nach der Strahleneinwirkung auf und klingt nach zwei bis fünf Tagen wieder ab. So kann durch ungeschütztes Sonnenbaden eine vorzeitige Hautalterung ausgelöst werden und das Risiko an Hautkrebs zu erkranken erhöht sich. Die Horn- und die Bindehaut des Auges können Schäden davon tragen da das Auge 20 mal sensibler auf UV-Strahlen reagiert als die Haut.

 

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