Luft

Luft

Unterschiedlichste Atemtechniken sind hervorragend zur Entspannung und damit zum Stressabbau geeignet und beugen Burn Out vor.

Luft ist das Element des Lebensfundamentes
Das Element Luft steht in seiner Symbolik für Flüchtigkeit, Fantasie, Austausch und Beweglichkeit. Luft ist nicht sichtbar oder greifbar, wodurch ein Sinnbild für Fantasie und Denken ist. Die Grundlage des Lebens bei Säugetieren bildet das Einatmen von Sauerstoff und Ausatmen von Kohlenstoffdioxid. Das Element wird Luft mit dem Austausch und Kommunikation in Verbindung gebracht. Außerdem steht es für Wissen, Kontakte und Ideen. Die Redewendung „sich Luft verschaffen“ verweist auf die Weite, den freien Raum, die Freiheit, die mit diesem Element einhergeht. „Etwas liegt in der Luft“ zeigt, dass das Element Luft auch für Intuition und Ahnungsvermögen steht.

Luft als Element
Das Element Luft ist veränderlich wie der Wind und umgibt den Raum um uns herum. Bemerkbar macht sich die Luft erst, wenn sie uns zum Atmen fehlt. Gedanken sind nicht greifbar und luftiger Natur, sie existieren nicht materiell. Die Luft ist – wie auch der Wind – flexibel, beweglich und nicht an einen Ort gebunden. Das Element Luft kann dem Wasser die Schwere nehmen oder es aufwühlen lassen, weiters bringt es das Feuer zum lodern. Luft ist unsichtbar, leicht und ausdehnend. Das macht sie freiheitsliebend, schnell, kommunikativ, klug und schlagfertig oder unzuverlässig, überintellektuell und unpersönlich. Die Himmelsrichtung Osten ist dem Element Luft zugeordnet.

Luft und die Astrologie
Luftbetonte Menschen sind lebhaft und anregsam, sie setzen ihre Energien vielseitig ein, Gefühle und Vorstellungen sind vergeistigt. Das Element Luft steht für Offenheit, Vielseitigkeit und Kommunikation. Zu den Luftzeichen zählen der Zwilling, die Waage und der Wassermann.

Luft in der Naturheilkunde
Luft, Atmung, Licht, Sonne, Bewegung, Ruhe, Nahrung, Wasser, Kälte, Gedanken, Gefühle und Willensstärke gehören zur Grundlage der Naturheilkunde nach der Definition von Alfred Brauchle.

Atmung zur Stressbewältigung und Entspannung
Unterschiedlichste Atemtechniken sind hervorragend zur Entspannung und damit zum Stressabbau geeignet und beugen Burn Out vor. Eine kurze Auszeit von wenigen Minuten an einem hektischen Arbeitstag helfen zur Entspannung und man gewinnt dadurch wieder neue Energien. Entspannen muss gelernt sein. Während die Stressreaktion als Überlebensstrategie im Körper automatisch funktioniert, müssen Erwachsene das bewußte Entspannen erst wieder lernen. Dazu gehören die körperliche und geistige Balance für die wir uns viel zu wenig Zeit nehmen. Beim Entspannen verlangsamt sich die Atmung und der Herzschlag, der Blutzuckerspiegel sinkt und das Immunsystem wird gestärkt. Auf der psychischen Ebene lässt „die Seele die Beine baumeln“, Blockaden lösen sich und Sorgen verblassen – ein Gefühl von Zuversicht und Sicherheit breitet sich aus. Es gibt vieleEntspannungsmethoden, fernöstliche Techniken wie Mediation, Yoga, Tai Chi und Qi Gong finden immer mehr Anhänger in der westlichen Welt.

Luft – Atmung – Sauerstoff
Bei Säugetieren findet der Gasaustausch über die Lungen oder die Haut statt. Alle Körperzellen benötigen Sauerstoff, um zu funktionieren erhalten sie diesen über das Atmungssystem. Beim Einatmen gelangt Sauerstoff in die Lungen und wird an das Blut abgegeben. Das Blut verteilt den Sauerstoff im ganzen Körper und befördert Kohlendioxid zurück. Kohlendioxid ist ein Abfallprodukt des Stoffwechsels. Beim Ausatmen wird das Kohlendioxid  aus dem Körper entfernt.

Wirkung der Luft

Krankheiten können energetischer Ursache sein, denen man mit Luft entgegenwirken kann.

 

Entspannung

Es gibt viele Entspannungsmethoden, fernöstliche Techniken wie Mediation, Yoga, Tai Chi und Qi Gong finden immer mehr Anhänger in der westlichen Welt.

 

Stressabbau

Unterschiedlichste Atemtechniken sind hervorragend zur Entspannung und damit zum Stressabbau geeignet und beugen Burn Out vor.

 

Zellenatmung

Bei Säugetieren findet der Gasaustausch über die Lungen oder die Haut statt. Alle Körperzellen benötigen Sauerstoff, um zu funktionieren erhalten sie diesen über das Atmungssystem.

Luftverschmutzung, chemische Schadstoffe und Schimmelpilze

Wir atmen nicht nur saubere Luft ein. Die Großstädte sind durch Industrie und Verkehr einer starken Umweltbelastung ausgesetzt. Die Freisetzung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Schadstoffen wird als Luftverschmutzung bezeichnet. Rauch, Ruß, Staub, Gase, Dämpfe und Geruchsstoffe zählen zu diesen Schadstoffen. Chemische Schadstoffe finden sich in Gasen, Dämpfen, Nebel, Rauch, toxischen Stäuben, Flüssigkeiten und festen Stoffen. Diese atmen wir durch die Raumluft, Baumaterialien und Hausstaub ein. Reaktionen können sich unter anderem in Allergien und Chemikalienüberempfindlichkeit zeigen. In einigen wissenschaftlichen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Menschen nach intensivem und langem Schimmelpilzkontakt ein erhöhtes Gesundheitsrisiko haben. Schimmelpilze können körperliche Reaktionen auslösen wenn sie in entsprechender Häufung auftreten. Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil unserer belebten Umwelt und in kleiner Dosis normalerweise harmlos. Übersteigt die Schimmelpilzkonzentration ein bestimmtes Maß, kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen für Mensch und Tier kommen. Die Erkrankung an Allergien, Erkrankung der Atemwege und Konzentrationsstörungen nehmen stetig zu.

Das Atmen der Bäume
Wir lernen schon von klein auf das Bäume für gute Luft in stickigen Räume und in der Großstadt sorgen. Das Beeindruckende an Bäumen ist, dass bei der Energiegewinnung ihr Organismus ganz ohne fremde Hilfe alle lebensnotwendigen Stoffe selbst herstellt - nur mit Hilfe von Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser. Dieser Prozess wird als Fotosynthese bezeichnet. Anhand von Chlorophyllen (die grüne Farbe der Blätter) sind Bäume in der Lage, aus dem Kohlendioxid der Luft und dem Wasser des Bodens wichtige Nährstoffe aufzubauen wobei das Sonnenlicht als Energiequelle dient. Der biochemische Prozess selbst findet in den so genannte Chloroplasten statt, den Farbstoffträgern der Zellen, wo das Chlorophyll eingelagert ist. Aus Kohlendioxid wird Sauerstoff gewonnen indem die Luft durch die Spaltöffnung auf der Blattunterseite ins Blattinnere gelangt. Dort nimmt das Chlorophyll die Lichtenergie auf und entzieht dem Kohlendioxid die Luft.

In einem komplizierten, chemischen Prozess reagiert das Kohlendioxid mit Wasser, das durch die Wurzeln aus der Tiefe aufgenommen wird. Dabei wird nicht nur Sauerstoff freigesetzt, sondern auch wichtige Energie gewonnen. Eine 100-jährige Buche stellt pro Stunde ca. 1,7 Kilogramm Sauerstoff her. Diese Menge benötigen etwa 50 Menschen im gleichen Zeitraum zum Atmen. Die Fotosynthese gilt als wichtigster biologischer Prozess auf der Erde.

Der Wald als natürlicher Heiler
Ein neuer Therapie-Trend aus Japan nennt sich shinrin yoku oder forest bathing – zu Deutsch Waldbaden.

Sobald man einen Wald betritt, taucht man in das satte Grün der Bäume, Wiesen und Moose ein. Überall riecht es nach Blumen, Kräutern und dem feuchtem Waldboden. Vögel singen, Laub raschelt, Bäche plätschern und die Sonnenstrahlen scheinen durch das dichte Blätterwerk. Alleine das Licht- und Schattenspiel der Sonne haben einen beruhigende Wirkung auf unser Gemüt.

In sogenannten Outdoor-Kliniken kann man sich nach einigen Voruntersuchungen zum Baden im Wald aufmachen. Die wohltuende Auswirkung des Waldbadens ist in einem medizinischen Experiment wissenschaftlich bewiesen worden. In einer anderen Studie mit 280 Teilnehmern schickte man die Hälfte der Probanden für einige Stunden in den Wald und die andere Hälfte in die Stadt. Anschließend wurden beide Gruppen untersucht. Bei den „Waldmenschen“ wurde ein niedrigerer Blutdruck, ein niedriger Stresshormonspiegel und eine niedriger Puls festgestellt.

Wohnraumlüftung und Luftfilteranlagen
Die Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub werden gerade an heißen Tagen überschritten. Industrieschornsteine stoßen tonnenweise Gift in die Luft. Die Flucht aus der Stadt hinaus auf das Land ist leider keine große Lösung mehr. Hinein in die eigenen vier Wände, Fenster und Türen schließen und tief durchatmen – aber hier steht die Luft noch schlechter. Partikel verflüchten in Innenräumen nicht so schnell und legen sich auf Möbel und Bettlaken. Bis zu 90% unserer Zeit verbringen wir in geschloßenen Räumen, hier wird gearbeitet, gekocht und geschlafen, mitunter entstehen dadurch neue Partikel die wir täglich einatmen. Es sollte mehrmals täglich stoßgelüftet werden, z.B. vormittags, nachmittags und abends. Um einen optimalen Luftwechsel zu gewährleisten reicht es, wenn die Fenster 10-15 Minuten geöffnet werden. Eine gesunde Innenraumluft ist wichtig für die Konzentrationsfähigkeit. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Aufnahmefähigkeit bei einer Kohlendioxidkonzentration von über 1000 ppm nachlässt – dies kann Kopfschmerzen verursachen. Ständiges einatmen von Feinstaub schädigt die Atemwege, beeinträchtigt die Lungenfunktionen und kann sogar zum Herzinfarkt führen. Krankheiten wie Silikose, Quarzstaublunge die zu einer Lungenfibrose sind schwerwiegende Folgen der winzigen Luftpartikel. Luftreiniger helfen Pollen, Pilzsporen, Feinstaub, Bakterien und Gase aus der Luft zu filtern. Unterschiedliche Hersteller bieten diverse Möglichkeiten für die Wohnraumreinigung an.

 

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